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Ende der Duldsamkeit

Alles dreht sich nur noch um ihn. Sein Glück, seine Gefühle, seine Freiheit. Ich bin nur noch das Ding, das er benutzen kann, wenn ihm der Sinn danach steht. Ich krieche vor ihm im Dreck, erniedrige mich, darauf hoffend, dass er nach mir rufen wird. Laufe freudestrahlend zu ihm – nur um betrübt zurückgelassen zu werden, wenn er genug hat. Und wenn ich die Frechheit besitze mich zu beklagen, werde ich mit Nicht-Beachtung gestraft: Klammern erträgt er nicht. Er ist das Zentrum, und es ist kein Platz an seiner Seite für einen weiteren Menschen, der Aufmerksamkeit braucht. So lässt er mich weinend liegen, blind und gleichgültig für alles, schließlich kann er sich darauf verlassen, dass ich mich von alleine wieder beruhige und in gewohnte Hab-Acht-Stellung verfalle. Aber wie lange kann er sich darauf verlassen? Wie weit kann ein Mensch fallen, ohne zu begreifen, dass er es nicht mehr schaffen wird?
22.6.07 12:21


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