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Über die Neugierde und ihre Folgen

"Tu der Welt bitte nen Gefallen und lass keinen mehr gef?hlstechnisch an dich ran." Ja, sowas muss ich mir anh?ren. Von Menschen, die vorgeben, ihnen liegt etwas an mir. Mir dr?ngt sich beim Lesen solcher Aussagen aber viel eher das Gef?hl auf, dass ihnen an mir herzlich wenig gelegen ist - auf jeden Fall aber weniger als am Rest der Welt. Und wenn besagten Menschen der Rest der Welt am Arsch vorbei geht, was, bittesch?n, tue ich dann???
Aus welchem Grund aber nun eine solche Aussage (wir wollen ja alle zu mehr Verst?ndnis gelangen)? Neugierde. Niegierde, die ganz schnell zu penetranter Lust wird. Die mich packt und nicht eher wieder losl?sst, bis sie nicht wenigstens ein St?ck weit befriedigt wurde. Der tats?chliche Stein des Ansto?es: macht mich ein Mann neugierig, widersetz ich mich bestimmt nicht, wenn er mich ins Bett schmei?t, oder ich rei? sogar die Initiative an mich und lass nicht eher locker, bis ich ihn endlich im Bett hatte. Und vor allem: mich h?lt nichts davon ab. Da r?ckt alles in den Hintergrund oder ger?t ganz aus meinem Bewusstsein. Da interessieren mich g?ngige Moralvostellungen nicht mehr, da ist mir der Herzschmerz meines Freundes gleichg?ltig. Meine Welt springt aus den Angeln und dreht sich ausschlie?lich nur noch um mich und meine neu entdeckte Lust.
Das klingt jetzt selbst in meinen Ohren ziemlich schlimm, schlimmer wohl, als es in Wahrheit ist (denn die meisten M?nner interessieren mich gar nicht.) Und g?nge die Geschichte nur bis hierher, w?rde ich diesen "Ratschlag" vielleicht sogar verstehen. Aber sie geht nicht nur bis dahin. Was ich mir zugute halte: Ich spiegel niemandem mehr falsche Tatsachen vor. Wenn sich jemand auf mich einl?sst, wurde er bereits dar?ber in Kenntnis gesetzt, wie ich bin und worauf er sich einstellen muss. Es hat jeder die Wahl zu bleiben, Gef?hl und eventuell Verletzungen zu riskieren. Ich erschlage niemanden hinterr?cks und unerwartet!
Im Prinzip folge ich bereit dieser Forderung. Ich sage, dass Gef?hle zu mir schmerzhaft sein k?nnen, wenn man damit nicht klarkommt - oder mache es wenigstens deutlich. Das kann man durchaus als ein Abraten interpretieren. Und mehr kann ich nicht tun. Es liegt eben trotzdem in jedermanns eigenem Ermessen und eigener Verantwortung, was er sich antut und was bleiben l?sst! Und wenn nicht: m?sste man dann nicht ?berhaupt jedem diesen Ratschlag ans Herz legen?
10.8.05 20:49


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