lycanthia

 

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Wieder und wieder und wieder

Wieder hat er es geschafft. Hartnäckig Würmer ausgeworfen, bis ich nach einem geschnappt habe. Genervt, aber dennoch zugeschnappt. Jetzt hänge ich wieder einmal an seiner Angel, zappelnd, unglücklich, weil ich den gleichen Fehler immer und immer wieder begehe. So lange durchgehalten, so lange eisern gewesen. Und in einem schwachen Moment hat er mich dann doch erwischt, hat er lange genug gejammert, um Mitleid in mir zu wecken. Der arme unglückliche Junge, der auf das arme unglückliche Mädchen trifft. Die alte Geschichte von zwei Ertrinkenden, die sich gegenseitig zu retten vermögen... Nur dass sein Unglück genau da aufhört, als er wieder auf festem Boden steht, als das Mädchen wieder an seinem Haken hängt – wo er es lässt und sich zufrieden wieder seinem eigenen Leben widmet. Vergessen, dass da noch wer ist… einfach vergessen.


Prügel mir doch bitte wer die Hoffnung aus dem Leib!
5.5.08 10:24


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Ausgeträumt

Sind wir nun doch am Ende des Weges angekommen? Vor einigen Wochen das Schlimmste gerade noch abwenden können, stehen wir inzwischen wieder vor der Frage, wie viel Sinn das alles noch hat. Aus dem Gefühlsrausch aufgewacht, sieht die Realität ganz anders aus. Da ist kein Optimismus mehr, der die Probleme kleiner macht – und nicht ausreichend Zuneigung, sie erträglicher zu machen. Da ist die Entfernung eben doch zu groß. Die Erwartungen doch irgendwie anders. So vieles eben nicht hinnehmbar. Und so wie sich mein Verstand wieder meldet, so sucht auch er, wild entschlossen, nach Gründen, sich aus dem Etwas, das wir uns aufgehalst haben, wieder heraus zu winden. Da wird Schuld zugeschoben, passt plötzlich alles nicht. Vertrauen fehlt, und Wahrheit.
Und wieder bin ich es, der die Last auf die Schultern geladen wird, für etwas zu kämpfen, das nicht mehr gewollt wird – oder enttäuscht das Ende hinzunehmen.
2.5.08 16:07


Über Ende und Anfang

"Aber jede Trennung bedeutet eine neue Begegnung irgendwo. Und jede Begegnung bedeutet eine neue Bindung."


(Lady Chatterley - D.H. Lawrence)
11.2.08 16:22


Über Illusionen

Zu viel erwartet, viel zu viel. Man kann einem Freiheitsliebenden nicht die Freiheit rauben. Es ist töricht, ihn binden zu wollen. Illusionen, nichts als Illusionen.
Ein Spielzeug. Nach wie vor. Und ein kleiner Junge, der es weggeworfen fand, an sich nahm und heim brachte - in ein großes Zimmer voll von Spielzeug. Es nach einer Weile der Faszination wieder ablegte und sich anderen zuwandt.
Man darf nicht erwarten, dass sich ein kleiner Junge nur mit einer Sache beschäftigt. Man darf nicht einmal erwarten, dass er eine klar favoritisiert. So viel ist da, so viel.

In meinem Kopf wird eine Stimme immer lauter, die sagt, dass ich gehen soll. Dass ich dieses Zimmer, so schön es sein mag, wieder verlassen muss. - Bevor ich falle, fallen gelassen werde, zertreten, aus Versehen.
Er ist eben noch ein Kind, unachtsam und gedankenlos. Man kann sich nicht seiner Obhut überlassen und ernsthaft erwarten, dass er aufpassen wird...
11.2.08 16:13


Über Träume

Ein Traum ist er. MEHR NICHT. Schwindet. Viel zu schnell. Kein erleichtertes Erwachen und Feststellen, dass er noch immer da ist... dass er überhaupt jemals da war... Er entzieht sich. Immer wieder.

Wie sinnvoll ist es, einem Traum nachzustürzen?
17.12.07 11:52


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